Versorgen Statt Entsorgen
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Berlin

 

Versorgen Statt Entsorgen (VsE) 

ein Beitrag zum respektvollen Umgang mit Mensch und Natur

  

Nachdem ich mit einer großen, bundesweit etablierten, seriösen, gemeinhin als "gemeinnützig" anerkannten Hilfsorganisation im Bereich der Lebensmittelspenden- Verteilung sehr ernüchternde Erfahrungen gemacht hatte, baute ich mein schon im Jahr 2003 begründetes kleines Sozialprojekt aus. In anfangs äußerst kleinem Rahmen und ohne besondere Gedanken an spätere perspektivische Erweiterungen nannte ich das Sozialprojekt schließlich 

 

"Versorgen Statt Entsorgen".


Leitgedanke ist, bedürftige Menschen mit Waren zu versorgen, die anderweitig entsorgt werden würden. Aber nicht nur die Abholung und Verteilung von Warenspenden, sondern auch persönliche Kontakte, zuhören und trösten gehören dazu; erforderlichenfalls mit konkreter Beratung.

Fast täglich bin ich unterwegs, oftmals gemeinsam mit meinem Sohn und bis Juni 2013 auch mit meiner inzwischen leider verstorbenen 91-jährigen Mutter. 

Es geht also um Lebensmittel, Hausrat -- und insbesondere persönlichen Kontakt.


 

Im Folgenden das Wichtigste in Kürze :


1. Abholung und kostenlose Verteilung von Lebensmitteln

In jedem größeren Verkaufsgeschäft des bundesdeutschen Lebensmittel- Einzelhandels fallen werktäglich Mengen abzuschreibender Waren an, die nach internen Richtlinien dieser Branche unter Strafandrohung den Mitarbeitern gegenüber zu vernichten sind.

Währenddessen leiden bis heute weltweit mehr als eine Milliarde Menschen an Unterernährung. Selbst in unserer Stadt Berlin -- inmitten wirtschaftlichen Überflusses -- versuchen zehntausende Bewohner, mit zu geringen finanziellen Mitteln zu überleben; teils sogar in totaler Resignation ohne Obdach. Deren Nahrungsmittel sind zwar nicht knapp, aber oft zu einseitig und nährwertarm. Auch wenn allgemein gern schuldzuweisend über die Situation der "Armen" diskutiert wird, ändert das nichts an der Sachlage -- 

Einerseits Entsorgung größtenteils noch verwendbarer guter Lebensmittel, andererseits oft nur wenige Kilometer entfernt Bedarf an zusätzlichen Lebensmitteln.

Seit Anfang 2010 holten wir aus einigen Supermärkten oder kleineren Geschäften im Südwesten Berlins, die wir zur Spendenbereitschaft veranlassen konnten, solche Waren ab, und verteilen sie an bedürftige Einzelpersonen oder als gemeinnützig anerkannte Hilfsorganisationen.

Ehrenamtlich. 100 % kostenlos und finanziell ungefördert.

Abholung :

- Montag bis Samstag zwischen 08.00 und 20.00 Uhr nach Absprache.

was wir abholen :

- alle Waren mit fast oder ganz abgelaufenem MHD;
- alle Waren, die wegen Verpackungsmängeln unverkäuflich sind;

z. B. :

- Brot / Gebäck, 

- Obst / Gemüse, 

- Drogerieartikel,
- Molkereiprodukte, 

- Konserven aller Art,
- Getränke, 

- Gewürze / Öle / Essige,
- Wurst / Aufschnitt, 

- Süßwaren / Snacks, 

- Aufstriche, 
- Koch- und Backzutaten, 

- Zeitschriften / Bücher,
- Blumen- / Pflanzenbedarf, 

 - . . .  = "ALLES außer Müll".

Belieferung :

Nach Absprache. Es gibt einen Kreis von Empfängern (überwiegend bedürftige Privatpersonen, aber auch Institutionen), der im Rahmen unserer begrenzten Möglichkeiten durchaus erweiterungsfähig ist.

 


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 2. Abholung und kostenlose Verteilung von Büchern sowie Hausrat


Möbel, Bücher, Haushaltsgeräte, Fahrräder und einigen Hausrat holen wir kostenlos ab, sofern uns möglich ist, diese weiterzugeben. Gelegentlich kann auch der vollständige Inhalt einer Wohnung abgeholt werden. 

Mehr dazu auf der Seite "Sachspenden für oder von VsE". 

    


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3. Kontakt- Notdienst vor Ort 

für Jugendliche / Frauen / Senioren / Obdachlose ...
 

In allen Lebenslagen findet sich eine Möglichkeit, wieder positive Gedanken, Inhalte und letztlich Realitäten zu erschaffen. 

Dabei will ich gern versuchen, behilflich zu sein.
 

Ehrenamtlich, kostenlos, jederzeit -- stehe ich deshalb insbesondere Obdachlosen, Straßenkindern, in Not geratenen Frauen oder alten einsamen bedürftigen Menschen im Rahmen meiner Kapazitäten für beratende Gespräche, zuhören, trösten oder einfach nur Da- Sein zur Verfügung. Persönlich, telefonisch oder schriftlich.

a) geistig- seelische Unterstützung nicht nur für Frauen

Jeder Mensch gerät zeitweise in Lebenslagen, die nicht einfach nur finanzielle oder oberflächliche Hilfe anderer erforderlich machen, sondern konkret Hintergründe des Geschehens zu beleuchten auffordern. Oft fehlt ein aufmerksamer Gesprächspartner, der mit seinem Verständnis und seinem Mitgefühl nützlich sein kann, sich Zusammenhänge besser bewusst zu machen. Ohnehin liegt jedem äußerem Ereignis ein immaterieller Sinn inne, der letztlich dazu beiträgt, das geistig- liebevolle Bewusstsein der Seele zu erweitern. 

Wer hierbei Hilfe sucht, wird schnell inmitten der unzähligen, inflationär alle esoterischen Zeitschriften überschwemmenden Inserate entsprechende Möglichkeiten finden, --- viel Geld und Zeit zu investieren. 

Meine undogmatischen Hilfsangebote sind bekannt. Essentiell wird an Eigenverantwortung gearbeitet. 


b) Betreuung von Kindern und Jugendlichen
Vielen Kindern und Jugendlichen mangelt es weniger an finanziellen Möglichkeiten als an ernsthafter Zuwendung. Taschengeld und schrille Materie als Ersatz für tiefgründige Liebe und inhaltsreiche Gespräche sind in vielen Familien etablierter Alltag. Auch flüchten sich bereits viele Kinder und Jugendliche in exzessiv übersteigerte Vergnügungssucht aller Facetten, um nicht nur der wirtschafts- systembedingten Perspektivlosigkeit zu entrinnen, sondern ebenso der gesellschaftlich normalisierten Gefühlskälte, die aller Ethik entbehrt. 

Schon gelegentliche wertvermittelnde Gespräche und ernsthaftes Interesse an der persönlichen Lebenssituation können hier ermutigen, inmitten des materialistischen Alltagsgefüges wieder Frieden und Stärke aus sich selbst heraus zu finden sowie auch entgegen jeder Gruppendynamik individuell zu bleiben.

  

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Solange auch nur ein einziger Obdachloser, weggelaufene Kinder, einsame bedürftige Alte, in Not geratene Frauen nicht helfende Unterstützung erfahren, haben 

wir alle gemeinsam 

das 

mit verursacht !

 

Jeder, der hier etwas tun  k a n n, sollte das tun. Das ist mein Anliegen.